
Die Tage zwischen Januar und Februar 2025 habe ich in Duisburg, Düsseldorf, Köln und Aachen verbracht – vier Städte mit ganz eigenem Charakter und doch, bis auf Aachen, vereint durch den Rhythmus der Rhein-Ruhr-Region. Statt mich jedoch an festen Orten niederzulassen, habe ich meine Urban Sketching Sessions hauptsächlich in der Bahn verbracht. Der Zug wurde mein Atelier und die Mitreisenden meine unfreiwilligen Modelle.
Zeichnen im Zug ist eine besondere Herausforderung: Alles bewegt sich, nichts steht still, und die Zeit ist begrenzt. Diese Bedingungen erfordern schnelle Striche, ein Gefühl für das Wesentliche und die Bereitschaft, auch mal ein unfertiges Bild stehen zu lassen. Doch genau diese Dynamik macht den Reiz aus. Die flüchtigen Momente zwischen zwei Stationen einzufangen, Gesichter nur für Sekunden zu studieren oder die vorbeiziehende Landschaft in wenigen Linien festzuhalten – all das bringt eine lebendige Energie ins Skizzenbuch.
Fazit: Zeichnen, wo das Leben pulsiert
Urban Sketching im Zug ist nicht nur eine praktische Lösung für vielbeschäftigte Reisende, sondern auch eine besondere Art, das Leben unterwegs einzufangen. Jede Fahrt bietet neue Gesichter, neue Perspektiven und unerwartete Szenen. Meine Tage in Duisburg, Düsseldorf und Köln haben mir einmal mehr gezeigt: Inspiration wartet überall – man muss nur den Stift ansetzen und den Moment greifen.
Hast du auch schon einmal im Zug gezeichnet? Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren!






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