Die Frage wurde mir schon einige male gestellt aber bisher habe ich mich um die Antwort immer gedrückt.

Wie jedes Kind habe ich Buntstifte und Papier geliebt, habe gekritzelt und gebastelt bis ich durch die verklebten Finger oft selbst Teil meiner 'Kunstwerke' wurde. Auch als Jugendlicher habe ich noch immer gezeichnet. Erst mit Begin meiner Ausbildung zum Fernmeldehandwerker ist das mit dem Zeichnen eingeschlafen. Dafür habe ich Gitarre spielen gelernt, was ich heute noch gerne tue.

Als ich 2007 mit der Ahnenforschung angefangen hatte, musste ich die altdeutsche Schrift (nicht Sütterlin!) lernen und das geht am schnellsten, wenn man schreiben übt. Das hat mir so Spaß gemacht, dass ich zum Kalligraphieren und weiter zum Aquarellmalen gekommen bin. Im Februar 2015 hat sich der Schwerpunkt dann weiter zum Skizzieren verschoben.

Das alles habe ich mir weitgehend selbst beigebracht durch Bücher, Videos und gelegentlich habe ich auch einen VHS-Kurs besucht, die leider in meiner Heimatstadt Schweinfurt für Kreative nur sehr rudimentär angeboten werden.

Was als nächstes kommt? In meinen Bildern und Skizzen kommen keine Menschen vor, obwohl die da hinein gehören würden. Das möchte ich ändern und habe deshalb angefangen, Portraits zu zeichnen. Dieser Weg hat für mich aber noch große Steine parat, denn der Erfolg will sich noch nicht so recht einstellen.

Inzwischen habe ich aber auch beim Porträtzeichen einige Fortschritte gemacht und auch in meinen Skizzen sind immer öfter Menschen zu finden.